Kolonialismus und Symbolpolitik

Frank Helzel

Stalin, die Oder-Neisse-Linie und die Teilung Deutschlands

[Das Verzeichnis bezieht sich auf die seit 2006 auf dieser Domain entstandenen Texte. Die ersten neun stehen jetzt in einer durchnummerierten Reihenfolge unter einer Ueberschrift und sollen so den Zusammenhang darstellen, in dem sie sich aufeinander beziehen:]

* Himmlers und Hitlers Symbolpolitik mit Koenig Heinrich I. und Kaiser Otto I. (1 a)

* Barbarossa als Ostfeldzugspatron 1941 (1 b)

* Über die Slawenkriege seit Karl dem Grossen in der deutschen Nationalgeschichte (2)

* Über europaeischen Kolonialismus (3)

* Deutsche Bevoelkerungsfantasien und Lebensraumansprueche (4)

* Der Grenzkolonialismus des NS-Regimes (A. Brackmann, SS=Leithefte 1939) (5)

* Das Scheitern der "Lebensraum"-Planungen im deutsch-sowjetischen Vernichtungskrieg (6)

* Vorbilder, Himmlers Ende und Wewelsburger Selbstdarstellung (7a)

* Notiz zum Wewelsburger Triptychon von 1939 (7b)

* De- und Rekolonisation deutscher Ostgebiete nach 1945 (8)

* Bestandsaufnahme und Schlussbetrachtung (9)

Aus gegebenen Anlaessen ausdrueckliche Ergaenzungen zur obigen Thematik:

* Zonenprotokoll der European Advisory Commission vom 12. September 1944

(2015/2018)

* Aeusserungen zum Verstaendnis der Oder-Neisse-Linie und der deutschen Teilung 1945

(April 2019)

* Die deutsche Teilung und der nationalgeschichtliche 1000-Jahre-Mythos

(Juni 2019)

* Notiz zu Hitlers "Unternehmen Otto" zum "Anschluss" Oesterreichs 1938

* Notiz zu Mark Mazower (2009) und Timothy Snyder (2013 u. 2015)

* Deutsche Auswanderung nach Uebersee und ihre Alternativen

(Mai 2017)

* Imperialistische Fleischwerdung von Kolonisator und Kolonisiertem

(2018)

* Deutungshoheitliche Strategien

(Maerz 2019)

* Heinrich I. in der deutschen und slawischen Nationalgeschichte (Vortrag in Fritzlar im Mai 2019)

Die Umsetzung der Kolonialkriegserfahrung in die franzoesische Doktrin und die Lehre vom modernen Krieg

Europaeische Krieger als "Zenturionen" gegen koloniale Befreiungskaempfe und nationale "Subversion" (Teil 1)

Mit der "franzoesischen Doktrin" in Afrika 1961 und in staedtischen Konfliktzonen des 21. Jahrhunderts (Teil 2)

Kolonialismus und kolonialisierte Lebenswelten

Literarische Darstellungen von (post-)kolonialer Gewalt seit dem 19.Jahrhundert

Eine amerikanische Komoedie mit Artisten und Diktator

Literarische Beispiele zu Rollenspiel und Rollenverweigerung seit dem 19. Jahrhundert

Skizzen zu weißer Vorherrschaft auf der Buehne kolonialisierter Lebenswelten

(2017)

Kindheit und Jugend in Randzonen der kolonialisierten Lebenswelt

Über zwei Kapuzinermoenche in der Karibik, Multatuli und Albert Memmi

Altern in der kolonialisierten Lebenswelt

(Juni 2018)

Kriegsende, gefaelschte Biographien und Gedenken. Leben und Rollenspiel

Baumwolle und Kolonialismus. Eine Textilfaser in der Literatur

Seide. Kolonialismus und Kultur

Auf der Suche nach Gold und Gewinn: Wachsende Schuttberge und Wuesten

Auf der Suche nach dem richtigen Leben im falschen

(Januar 2018)

Langeweile und Gewalt im Kolonialismus und in kolonialisierten Lebenswelten

(2019)


Verschiedenes

Romain Gary: "Brief an den Elefanten" (1968)

Fieber in Wittenberg(e)

(2019)

Im Kellerwald und auf dem Zauberberg

Zum Roman "Blanco nocturno" / "Ins Weisse zielen" (2010) von Ricardo Piglia

Terroristen im Welttheater (Ricardo Piglia, "El camino de Ida" / dt. "Munk")


Kontakt:

Dr. Frank Helzel

Rueckeweg 3

34537 Bad Wildungen

helzel [at] freecity.de

[Zur Domainbezeichnung: Am 19. Oktober 2000 veroeffentlichte Karl-Heinz Janssen vor dem Hintergrund des unerwaehnt bleibenden 100. Geburtstages von Himmler einen "Zeitlaeufte"-Artikel ueber meine Beschaeftigung: "Himmlers Heinrich. Wie ein Koenig des fruehen Mittelalters zum Patron der deutschen Vernichtungspolitik im Osten wurde" (vgl. Himmlers_Heinrich), der 2006 in Band 6 der "Welt- und Kulturgeschichte" des Zeitverlages aufgenommen wurde. Da ich mich damals sehr auf Himmler, der noch, als er laengst tot war, von seiner Geliebten Hedwig Potthast im Familienkreis "Koenig Heinrich" in Anlehnung an Heinrich I. (919-936) genannt wurde, eingelassen hatte, fiel mir nichts Besseres ein, als Janssens "Himmlers Heinrich" zum Namensgeber dieser Domain zu machen. (Siehe auch Nazis: Himmlers Liebe zum Sachsenherrscher.)

Spaetestens wenn man die Scheu ueberwunden hat, sie deshalb anzuklicken, sollte sich zeigen, worum es mir 2006 ging, als ich mit der Domainarbeit begann. Und da ich ein ziemlicher IT-Analphabet bin, wie man hier sicher sieht, wird sich daran so schnell nichts aendern.]